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2. Wie es zum Ausbruch des
2. Weltkriegs kam
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Hitlers große außenpolitische Ziele standen bereits 1933 fest: Schaffung eines Großdeutschlands und Eroberung neuen Lebenraumes im Osten Europas. Nachzulesen waren diese Ziele in "Mein Kampf", Hitlers politische Bekenntnisse, in Haft geschrieben. Im März 1935 wurde die allgemeine Wehrpflicht wiedereingeführt, sowie das Rheinland besetzt und remilitarisiert. Diese Handlungen widersprachen den Vereinbarungen des Versailler Vertrages. Frankreich und Großbritannien reagierten jedoch nur mäßig und ließen diese Vertragsbrüche somit zu. Hitler verbuchte dadurch einen großen politischen Sieg, sein Hunger an weiteren Taten wurde angestachelt. Am 12. März 1938 fand der Anschluß Österreichs an Deutschland statt. Am 1. Oktober 1938 wurde das Sudetenland, seit 1919 zu der Tschechoslowakei gehörend und von 3 Millionen Deutschen bewohnt, "befreit".
Am 15. März 1939 besetzten deutsche Truppen die Tschechoslowakei, sowie am 23. März 1939 das Memelland, ein Gebiet zwischen Ostpreußen und Litauen liegend. Bis dahin hatten Großbritannien und Frankreich allzu zauderndgehandelt, nun waren sie sich jedoch einig keine neue Gebietserweiterung Deutschlands mehr zu dulden.
Als am 1. September 1939 Deutschland Polen Angriff, erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Der 2. Weltkrieg hatte begonnen.
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