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Die Entstehung Nazideutschlands

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Wie es zum Ausbruch des 2. Weltkrieges kam

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Die Zeit vor dem 1. September 1939

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Luxemburg zwischen dem 1. September 1939 und dem 10. Mai 1940

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Der 10. Mai 1940

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Die Flucht der Grossherrzogin und der Regierung

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Luxemburg unter der deutschen Militärverwaltung

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Die deutsche Zivilverwaltung

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Das Terrorregime der Nazis

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Die Kollaboration

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Das Leiden der jüdischen Bevölkerung unter dem Nazijoch

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Die organisierte Resistenz in Luxemburg

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Die Zwangsrekrutierung der Luxemburger Jugend

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Die Luxemburger Regierung im Exil

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Die Befreiung

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Die Rundstedtoffensive

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Luxemburg nach dem Ende des 2. Weltkrieges

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Histologo

1. Die Entstehung Nazideutschlands

Im von der Wirtschaftskrise durchrüttelten Deutschland der 30er Jahre kam Hitler an die Macht. Am 30. Januar ernannte Reichspräsident von Hindenburg Hitler zum Reichskanzler. Die NSDAP war mit 33% der Stimmen die stärkste Partei im deutschen Reichstag. Am 23. März 1933 stimmte der deutsche Reichstag auf Druck Hitlers das Ermächtigungsgesetz. Hitler konnte nun Deutschland, unter Umgehung jeder demokratischen Gepflogenheit, mit Hilfe von Dekreten regieren. Die politischen Parteien, mit Ausnahme der nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei, der NSDAP, wurden aufgelöst. Die politischen Gegner Hitlers wurden verhaftet, in Konzentrationslager eingesperrt und psychisch und physisch gebrochen. Kein Widerspruch wurde geduldet. Jeder mußte sich zu den nationalsozialistischen Gedanken bekennen. Die Gestapo überwachte und terrorisierte die deutsche Bevölkerung. Deutschland wurde gleichgeschaltet. Alle hatten sich den Verfügungen Hitlers zu unterwerfen. Ab April 1933 begann die Judenverfolgung. Ihnen wurden die bürgerlichen Rechte aberkannt. Durch die Nürnberger Rassengesetze vom 15. September 1935 wurden die Juden zu Menschen 2. Klasse herabgesetzt. Eheliche und außereheliche Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden wurden als Rassenschande gebranndmarkt. In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938, der Reichskristallnacht, erreichte die Judenverfolgung einen ersten unrühmlichen Höhepunkt. Synagogen wurden zerstört, jüdische Geschäfte geplündert, Juden wie Freiwild gejagt. Zum Hohn mußten die Juden den so entstandenen Schaden auch noch bezahlen. Die Lebensbedingungen der Juden wurden immer unmenschlicher. Schließlich wurde auf der Wannseekonferenz im Januar 1942 die systematisch organisierte Endlösung der Judenfrage beschlossen. Die Juden in Deutschland und in den besetzten Gebieten wurden in Vernichtungslager geführt, in denen sie verhungern, zu Tode gefoltert, vergast wurden oder sich zu Tode arbeitenmußten.

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