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Den Römern auf der Spur

Unser Ausflug nach Trier

Zusammen mit unserem Lehrer warteten wir im Schulhof auf den Bus. Endlich kam er. Wir setzten uns in die vorletzte Reihe und zogen unsere Jacken aus. Jessica und ich spielten Karten und hörten Musik. Auf einmal fragte Jill, ob wir mit ihnen " Action oder Wahrheit" spielten. Charel mußte seine Brille verkehrt aufsetzen.

Herr Hendel zeigte uns die Römerbrücke. Die meisten machten Fotos davon. Dann brachte uns der Bus zum Amphitheater.

Sandra, Jessica

Gab es auch weibliche Gladiatoren?

Im Amphitheater konnten bis zu 18000 Zuschauer auf Steinsitzen Platz nehmen. Unter den vorderen Sitzreihen lagen die Tierkäfige. Das Amphitheater war ein Tor der Ringmauer von Trier. Die Atmosphäre in einem Amphitheater kann man mit dem Trubel in den heutigen Fußballstadien vergleichen. Zu Beginn der Spiele zogen die Gladiatoren mit festlicher Musik ein.

Es kämpften Tiere gegen Tiere, Menschen gegen Tiere und Menschen gegen Menschen. Schiedsrichter überwachten die Einhaltung der Regeln. Ein schwarz gekleideter und geschminkter Beamter hatte die Aufgabe, die schwerverletzten Kämpfer mit einem Hammer zu töten.

Die Tiger sind aus ihrem Käfig ausgebrochen!

Charel, Claudio, Bruno.

Und das soll eine Badeanstalt sein? Wo ist denn das Wasser?

Die Kaiserthermenwaren eine riesige Badeanstalt. Die Männer badeten getrennt von den Frauen. Es gab drei verschiedene Wasserbecken: mit kaltem Wasser, mit lauwarmem Wasser und mit warmem Wasser. Unter den Thermen waren riesige Heizungskeller. In dieser Heizung wurde eine Menge Holz verfeuert.

Die Leute konnten auch Sport treiben, wie Laufen, Hoch- und Weitsprung, Ringen, Boxen, Speerwerfen, Ballspiele und Kegelspiel... Man konnte noch Speisen und Getänke kaufen oder sich massieren lassen. In Trier hatten die Römer mehrere große Badeanstalten errichtet.

Herr Hendel inspiziert die Heizung.

Anouk, Sandra, Jessica, Isabel.

Ein römisches Mosaik

Vor dem Museum mahnte der Lehrer uns, uns ordentlich zu benehmen. Wir sahen wunderbare Mosaike.

In einem anderen Saal standen Römische Götterstatuen. Die ganze Klasse stand bei Herrn Krier, nur Martine nicht. Sie bewunderte eine nackte Götterstatue. Die gefiel ihr sehr.

Ein römisches Schiff transportiert Wein über die Mosel.

Martine, Gisèle, Alexandra

Die Kaiseraula, heute Basilika genannt, war der Empfangsraum des römischen Kaisers. Sie ist 27 m breit und 33 m hoch. Früher betrat man sie zuerst über eine Treppe, dann durch einen Torraum mit zwei Flügeln. Der Riesensaal wurde durch eine Fußboden- und Wandheizung geheizt. Der Fußboden war mit weißen und schwarzen Marmorplatten bedeckt. Die Wände waren durch prächtige Malereien verziert. In der Apsis dürfte der Platz des Kaisers gewesen sein, von dort aus gewährte er Audienzen und Empfänge.

Joé und Patrick

Wo bleibt denn nur die Pizza?

Zum Mittagessen waren die Jungs alle zu Mc Donald's. Da war viel Betrieb. Man kam fast nicht zur Kasse. Als wir unser Essen hatten, fanden wir keinen Platz, wo wir uns hinsetzen konnten. Wir gingen hinaus. Dort richtete uns eine freundliche Dame einen Tisch auf der Terrasse auf. Wir waren froh, daß wir noch eine Stelle gefunden hatten, wo wir uns hinsetzen konnten. Bruno war so hungrig, daß er 4 Big Macs, eine Juniortüte, Pommes und Cola verdrückte. Charel, Patrick und Joé gingen heimlich eine Bratwurst essen. Die Mädchen waren alle mit dem Lehrer in eine Pizzeria, die gleich neben Mc Donald's lag.

Chris, Joé, Patrick

Im Mittelalter war die Porta Nigra eine Kirche. Bei ihrem Abriss hat man diese zwei Heiligenstatuen vergessen.

Nach dem Mittagessen besichtigten wir die Porta Nigra. Das ist das einzige erhaltene Stadttor der römischen Ringmauer von Trier. Sie ist 36 m lang und 21,5 m hoch. Der heutige Name bedeutet "Schwarzes Tor". Er stammt aus dem Mittelalter. Die ehemals hellen Sandsteine waren im Laufe der Zeit schwarz geworden. Damals wurde die Porta Nigra in eine Kirche umgebaut. Man nannte sie Simeonkirche. Anfangs des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche wieder abgerissen. Die Porta Nigra bestand aus zwei Toren. Das eine war für die ausfahrenden Fahrzeuge, das andere für die hineinfahrenden. Die Porta Nigra ist eine Doppeltoranlage mit einem offenen Innenhof.

Außerhalb der Stadt waren Felder und Wiesen. Auf beiden Seiten der Straße lagen Gräber.

Jill, Gisèle, Alexandra

Nach der Besichtigung der Porta Nigra kamen wir zurück in die Fußgängerzone. An Ständen konnte man sich Ringe, Armbänder und Ketten kaufen. Die Mädchen kauften sich Ringe aus Draht. Einige aus unserer Klasse gingen nochmal zu Mac Donald's. Wir sahen auch noch einen Obdachlosen mit einem Hund.

Auf der Rückreise im Bus war es sehr heiß. Wir waren froh, als wir aus dem Bus steigen konnten.

Isabel, Anouk und Jill

Die Photos sind von Sandra, Jessica und Joé





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