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Die Kelten Vor mehr als 2000 Jahren war Europa keltisch. Von Irland bis zum schwarzen Meer waren wilde Krieger, die Kelten, an der Macht, die ihre Feind köpften und von Druiden gelenkt wurden. Sie lieben Köpfen aus Stein gehauen, aus Bronze gegossen aber auch ganz real im Krieg. Wenn die Kelten ihre Gegner besiegt haben,schlagen sie deren Köpfe ab, hängen sie stolz an das Zaumzeug der Pferde und befestigen sie später als „Trophäe“ über ihrer Tür. Der Kopf ist den Kelten heilig. Er gilt als Sitz des Lebens und der Seele. Deshalb kann er nach dem Tod seinem neuen Besitzer die Stärke des Gegners übertragen. Sie sind unberechenbar und immer kampfbereit. Die Kelten werden von den Griechen und Römern oft als Menschen mit furchterregenden Anblick beschrieben.Jedoch sind sie keine Unmenschen. Im Gegensatz zu anderen Kulturen tragen sie Hosen und haben lange Haare. Ihre Haare sind nicht naturblond, sondern auf künstliche Weise gebleicht. Ihre Kleidung ist sehr auffällig. Mit buntgewebten und gestickten Mustern geschmückt, gleicht sie dem heutigen „Schottenmuster“. Außerdem tragen sie Amulette aus Gold, Silber und Bronze. Sie stürzen sich mit nacktem Oberkörper in den Kampf. Durch ihr auffälliges Auftreten erstaunen sie die Römer. Während die Römer noch staunen, veranstalten die Kelten plötzlich mit Kriegshörnern und wildem Geschrei ein ungeheures Getöse, reißen sich die Kleider vom Leib und greifen an. Bei den Kelten sind die Druiden Priester, Heiler und Richter. Sie sind weise und bewahren religiöse Geheimlehren. Vor jedem Kampf verabreichen sie den keltischen Kriegern ein „seelisches Doping“. Trotz diesen Kampfvorbereitungen gelingt es den Römern die Kelten zurückzudrängen. Kelten bauen Burgen und Städte umfasst mit Mauern, gebaut aus Balken, die mit Nägeln zu großen Kästen gezimmert werden. Als Füllstoff enthalten sie Steine und Erde. Eine der größten Siedlungen haben die Archäologen auf dem Gebiet des Titelbergs gefunden. Wissenschaftler haben errechnet, dass für den Bau dieser Mauer rund 7000 Bäume gefällt wurden. Die hinter der Mauer liegende Stadt ist in mehrere Bezirke unterteilt: Eisenschmiede, Töpfer und andere Handwerker wohnen in einem Stadtteil, die adligen Bewohner in einem anderem. Die Kelten bauen keine Tempel zum Beten, sie haben eigene Bereiche z.b. ein Platz im Wald. Die Häuser bestehen zum grössten Teil aus Holz, ihre Wände aus zusammengeflechteten Ruten, die mit Lehm beschmiert sind. Obwohl die Kelten geschickte Künstler und mutige Krieger sind, können sie den Römern doch nicht widerstehen. Der römische Feldherr Julius Cäsar erkennt, dass es den Kelten an einer entscheidenden Eigenschaft fehlt: der Disziplin. Doch Cäsar fehlt der nötige Überblick. Im Gegensatz zu den Römern ist ihr Reich in viele kleine Einzelstaaten aufgeteilt, mit jeweils verschiedenen Fürsten an der Spitze. So ist das gemeinsame Handeln, das die Römer ja so perfekt beherrschen für sie ein großes Problem. Aber jetzt zur ihrer Ernährung. Die Kelten kochen das Fleisch (mit Wasser) oder grillen es (mit Bratspieß). Sie essen auch Käse aus Kuh- oder Schafsmilch. Auf dem Tisch ist Brot immer zu sehen. Dieses Brot ist ohne Hefe zubereitet. Das nennt man „Matze“ (ungesäuertes Brot). Sie benutzen Salz, das sie aus Meersalinen gewinnen. geschrieben von: Monique Schmalen Tessy Muller Kim Oé Adrienne Decock 5. Schuljahr 02/03 Primärschule Berdorf Die Arbeitsgruppe Geschichte bedankt sich bei den Schülern für diese Arbeit! Weiter so und auch in Zukunft noch viel Spass mit der luxemburgischen Geschichte! > Zurück |
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