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Wir entdecken die Burg Bourscheid
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Unsere Klasse fuhr am 11. 6. 1999 zur Burg Bourscheid. Die Fahrt dorthin war schrecklich. Die Straße hatte viele Löcher. Der Bus schaukelte andauernd. Als die Schreckensfahrt endlich zu Ende war, stiegen wir aus und sahen die Burg. Sie war riesig.
Herr Krier und Frau Krack begleiteten uns bis zum Tor der Burg. Dort gab Herr Krier jeder Gruppe eine Broschüre mit einer Rallye durch die Burg. Patrick und ich fingen bei der Frage Nummer acht an. Wir schlugen uns dann rückwärts bis zur Nummer zwei durch, weil immer nur eine Gruppe bei einer Nummer stehen sollte.
Wir fanden die Nummer neun nicht. Wir suchten und suchten, bis Frau Krack es bemerkte und sie uns zeigte. Wir bedankten uns und liefen weiter.
Patrick und Jan
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Charel und ich laufen über den Weg um die Burg. Wir kommen vors Tor und merken dann erst, daß wir zwei Nummern vergessen haben. Wir dachten, der Weg wäre viel länger, doch wir haben uns geirrt. Joé hat alles im Kopf behalten und diktiert es Charel. Dann treten wir in die Burg ein.
Auf dem Bergfried ruft Charel: "Bestimmt liegt da unten an der Sauer Michelau." - "Nein, du Trottel. Das Dörfchen ist Lipperscheid", behauptet Joé. Charel erblickt Laura und fragt sie nach der Antwort. Sie hat noch nichts geschrieben. "Wir werden uns doch nicht einig. Also schreibe ich jetzt die Dörfer auf, die wir gesagt haben." erklärte Joé.
Charel und Joé
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Wir mußten drei ganz steile Treppen hinauf auf den Bergfried steigen. Wir beide hatten soviel Angst, daß wir glaubten wir würden vom Bergfried herunterfallen. Zuvor hatten wir Jill und Sandra getroffen, die uns versichert hatten, es sei nicht schlimm. Aber na ja, als wir die Treppen sahen, wurde uns schon flau im Magen. Wir hielten uns an den Mauern fest, um heil oben anzukommen.
Isabel und Anouk
Als wir vom Turm herunterkamen, krachte die erste Treppe. Alexandra traute sich nicht mehr weiterzugehen. Sie blieb ein paar Minuten da oben stehen und rief immer wieder: "Oh nein, Michelle! Bist du sicher, dass die Treppe mit uns nicht zusammenbricht?" Endlich kam sie langsam herunter.
Alexandra und Michelle
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Jérôme findet es am schönsten beim alten Kamin. Am aufregensten ist es auf dem Bergfried. Das ist der höchste Punkt auf der ganzen Burg. Im Stolzemburger Haus müssen wir herausfinden, was die zwei Bilder an der Wand darstellen. Wir steigen die Treppe hinauf. Wie die Stufen quietschen! Jérôme glaubt, die Treppe könnte zusammenfallen. Ein paar Antworten wissen wir nicht, darum fragen wir Touristen. Aber sie können nur französisch sprechen.
Am Ausgang steht ein Schild: Entrée pour toilettes. Jérôme muss aufs Klo, aber er findet den Eingang nicht. Darum muss er bis zum Schluß warten.
Jérôme und Claudio
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Bruno wirft einen Stein runter. Der Lehrer sieht das. Er stürmt herbei und schimpft über ihn. Als er fort ist, lachen Bruno und Sepp sich tot.
Überall wo wir schauen, sehen wir nur Bäume und die Burg. Wir fragen uns immer, wo wir sind. Wir denken, dass der große Turm die Nummer 5 ist, aber es ist falsch. Der Lehrer sieht uns von oben, er kommt runter und macht ein Foto von uns. Dann hilft er uns ein bißchen.
Bruno, Roberto und Giuseppe
Als wir in den Keller des Stolzemburger Hauses gingen, erblickte Martine eine Eidechse, die unter der Treppe verschwand. Sofort zog sie sie am Schwanz aus ihrem
Versteck und hielt sie mir unter die Nase. Dann ließen wir sie laufen.
Martine und Laura
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Ich dachte, Alexandra hätte die nächste Nummer gefunden, aber plötzlich rief sie: "Michelle, Michelle! Komm mal schnell her! Hier ist gerade 'ne kleine braune Maus gelaufen." - "Wo, wo denn?" - "Da, da in das Loch ist sie reingelaufen!" Ich lief zum Loch und fing an zu graben. Plötzlich warnte Alexandra: "Paß auf! Herr Krier kommt." Ich ließ die Maus in Ruhe und wir gingen weg.
Michelle und Alexandra
Als wir um die Burg herumgehen, schreit Isabel plötzlich los: "Ah ah! Eine Maus!" Eine Maus ist vor ihren Füßen vorbeigesaust. Von da an bleibt sie ganz dicht bei mir. Sie plappert andauernd von Schlangen. Dabei übersieht sie eine Treppe und stolpert die drei Stufen hinunter.
Isabel und Anouk
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Zum Beantworten der nächsten Frage setzen wir uns auf den Boden. Bei dieser Gelegenheit bleiben wir noch ein wenig sitzen, um uns auszuruhen. Sandra langweilt sich. Sie hebt zum Spaß ein paar Steine auf und wirft sie den Hang hinunter. Dabei bemerkt sie nicht, daß auf einem der Steine rote Ameisen sitzen. Eines der Biester piekst sie ins linke Ohr. Sie schreit laut auf. "Aaaahhhhh! Auauau! Eine Ameise hat mich gepiekst."
Wir gehen ein Stück weiter. Sandra jammert den ganzen Weg und will sich immer wieder hinsetzen. Doch Jill geht einfach weiter. Nach ein paar Minuten gibt Jill nach und wir setzen uns hin. Jill läuft voraus, um nach der nächsten Frage zu suchen. Nach fünf Minuten gehen wir weiter. Auf einmal hört Jill Sandra schreien: "Hilfe, Hilfe, Jill!" Sie liegt am Hang und kann sich nur noch am Gras festhalten. Schnell zieht Jill sie hoch. Wir müssen uns beide kaputt lachen. Als wir wieder bei der Burg ankommen, sind wir die letzten.
Sandra und Jill
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Vom Bergfried aus hatte man eine wunderschöne Aussicht. Ich machte sofort ein paar Fotos.
Wir fanden den Palas nicht. Ein deutscher Tourist sagte, wir ständen genau davor. Da fingen wir an zu lachen.
Als wir um die Burg herumgingen, verschwand Martine plötzlich vor mir. Ich schaute nach unten und sah sie am Boden liegen. Sie kreischte herum wie ein Schloßhund. Sie war auf einer hölzernen Treppe ausgerutscht. Als ich ihr helfen wollte, rutschte ich selbst fast aus.
Wir konnten die Kapelle nicht finden. Da kamen Joé und Charel angelaufen und fragten uns, wo die Kapelle sei. Wir haben ihnen ziemlich viel verraten. Zum Schluß sagte Joé, wir sollten unsere Aufgaben alleine lösen. Eine Minute darauf rief er: "Laura, was habt ihr bei der Frage Nummer 17?" Wir zuckten bloß mit den Schultern.
Laura und Martine
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Zum Schluss mußten wir noch ein Quiz lösen und verschiedene Stellen in der Burg wiedererkennen. Wir irrten durch die ganze Burg, um alles zu finden. Bei einer Stelle glaubte ich, ich hätte sie gefunden. Doch Isabel stellte fest, dass ich mich geirrt hatte. Wir drehten uns um, um wegzugehen. Dabei endeckte ich die Stelle. Ich stand die ganze Zeit mit dem Rücken zu ihr.
Isabel und Anouk
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Wir suchen nach dem Lösungswort des Quizes. Wir haben schon zwei Buchstaben des Lösungswortes gefunden, als Joé es plötzlich errät. Charel glaubt es nicht und radiert es sofort wieder aus. Als wir alle Wörter gefunden haben, stellen wir fest, dass Joé recht hatte.
Wir sind die ersten fertig und trinken bei der Kasse einen Erfrischungsdrink.
Joé und Charel
Zum Schluß rückte der Lehrer mit den Antworten auf die Fragen heraus. Wir hatten fast alles richtig. Ich machte noch Fotos von der Burg sowie von Patrick und Joé. Joé machte noch eines von Patrick und mir zusammen. Wir beide beschlossen, noch einmal auf die Burg zu fahren und die Rallye noch einmal zu machen.
Patrick und Jan
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Zum Schluß müssen wir vor der Kasse warten. Alle Schüler holen sich ein Getränk am Cola-Automat. Wir kaufen uns eine Fanta und eine Süßigkeit. Ganz zum Schluß, als wir weggehen, legen Jérôme und ich Geld zusammen und kaufen noch eine Fanta für uns beide. Jérôme kauft sich auch noch eine Karte von der Burg. Danach gehen wir zur Bushaltestelle, steigen in den Bus und fahren wieder nach Hause.
Claudio und Jérôme
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Die Fotos sind von Laura, Jan und Roberto
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